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10. Mai 2026 Ralph Barnstein Kurpfalz
„Muttertag ist Wandertag“
Unter diesem Motto trafen sich am heiligsten aller Sonntage 28 unerschrockene Helden und Heldinnen der Landesgruppe Kurpfalz, um dem pfälzischen Äquivalent zum Regenwald einen Besuch abzustatten. Unser Ehrenmitglied Heinrich Weid hatte bereits im Frühjahr den Vorschlag geäußert, eine kleine Wanderung im Bellheimer Wald – nahe der gleichnamigen Brauerei – zu planen und zu organisieren.
Die trittfesten Kurpfälzer nahmen diese Einladung gerne an. So standen am Sonntag um 10:30 Uhr Männer, Frauen und Kinder am Schützenhaus in Bellheim bereit, um gemeinsam die Heimatregion der Bellheimer Brauerei sowie die Heimat von Heinrich Weid und seiner Frau Irene zu erkunden.
Auf dem fünf Kilometer langen Rundweg glänzten Heinrich und seine Frau immer wieder mit Anekdoten und Wissenswertem aus Natur- und Heimatkunde rund um ihre Heimat in der südlichen Pfalz. So konnte die Wandergesellschaft zumindest erahnen, wo Kurfürst Friedrich II. um das Jahr 1552 das Jagdschloss Friedrichsbühl errichten ließ. Schon 173 Jahre später, im Jahr 1725, wurde die kurfürstliche Pracht jedoch so weit abgetragen, dass heute nicht mehr als eine Gedenktafel und ein Wassergraben an das Schloss erinnern.
Für die Mitglieder, die durch all den Stress rund um den Muttertag ihr Wegbier vergessen hatten, stand auf halber Strecke eine moderne Bierkutsche aus dem Hause Bellheimer bereit. Thorsten Schmid hatte für die durstige Gesellschaft den Kofferraum nochmals mit gekühlten Getränken aufgefüllt beziehungsweise spendiert. Für diese edle Geste bedanken wir uns auch auf diesem Wege herzlich bei Thorsten Schmid und der Bellheimer Brauerei.
Mit reichlich Kohlensäure im Bauch ging es den Rest der Strecke bei bestem Wetter zurück zur Ausgangsposition, um dem inzwischen eingetretenen Hunger Rechnung zu tragen. Die Lokalität war gut gewählt, nur der Wirt und sein Gefolge waren mit dem sonntäglichen Ansturm ähnlich überfordert wie unsere Branche mit der Erhöhung des Flaschenpfands. Letztendlich hatten trotzdem (fast) alle irgendwann etwas zu essen und genossen den gewohnt kollegialen und freundschaftlichen Austausch unter Kollegen.
Vielen Dank an Heinrich Weid und seine Frau Irene für die Organisation sowie an Thorsten Schmid und die Bellheimer Brauerei für die Unterstützung.“
Sebastian Kleint
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